Die Adler fliegen wieder! Wir haben deshalb in uralten Skisprung-Archiven gestöbert und alles herausgefunden, was man über den Sport wissen sollte. Oder auch nicht.
Zur näheren Erläuterung wurde der folgende Text aus dem Onlinelexikon Wikipedia.org geklaut, da der Autor selbst noch immer mit Unverständnis kämpft: Die Weitennote errechnet sich aus dem K-Punkt der Schanze und der gemessenen Weite. Für einen Sprung genau auf den K-Punkt werden 60 Weitenpunkte (bei Flugschanzen 120) vergeben. Für jeden Meter über oder unterhalb des K-Punkts werden abhängig von der Schanzengröße Weitenpunkte addiert oder subtrahiert. Bei Großschanzen, die am häufigsten im Weltcup vertreten sind, sind dies 1,8 Punkte pro Meter. Daraus ergibt sich die Gesamtpunktzahl für die gesprungene Wei
Beispiel zur Berechnung der Gesamtnote: (Schanze: K120, Meterwert: 1,8 Punkte/m)
Verstanden?
Beim Skispringen wird nicht nur die Weite, sondern auch die stilistische Ausführung des Sprungs bewertet. 20 ist die Höchstnote und wird nur in den seltensten Fällen von mehreren Punktrichtern (Fünf an der Zahl) hergegeben. Alle fünf Zwanziger bekamen nur die Herren Innauer (1976), Funaki (1998), Myahira, Hannawald (beide 2003) und Loitzl (bei seinem Tourneesieg 2009 in Bischofshofen). Vor allem auf den sogenannten Telemark (einzig gültige Landung, sonst gibt es Abzüge) wird besonders genau geachtet. Bei der richtigen Ausführung wird gerne und allzu oft mit Erfolg geschummelt. Sonst wär’s ja langweilig…
Bei so vielen Bewerben wird in der Weltcup-Saison 2009/10 geflogen, gehüpft und gesprungen (Olympia ausgenommen). Der Favorit auf den Gesamtsieg: Natürlich Gregor Schlierenzauer aka „Schlieri“. Der 19-Jährige ist Titelverteidiger und hat seinen Zenit noch lange nicht erreicht. Seine schärfsten Konkurrenten: Thomas „Morgi“ Morgenstern, Oldie Janne Ahonen (nach einer Saison Pause wieder hungrig nach Siegen), der sympathische Pole mit dem Schnauzbart, Adam Malysz oder der Schweizer Simon Ammann… Die Liste der Jäger ist lang.
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