So geht ein hochdramatisches Finale: Erst in der 83. Minute stand der EC Red Bull Salzburg am Dienstag als Meister fest. Das sagen Trainer, Kapitän und Goalie dazu.
Pierre Pagé, Headcoach EC Red Bull Salzburg:
„Im Eishockey muss man immer Lösungen finden. Und diese Mannschaft hat die ganze Saison immer wieder Lösungen gefunden. Linz hat unglaublich gegen Wien gespielt und sie haben auch unglaublich gegen uns gespielt. Es war sehr, sehr schwer diesen Titel zu holen. Wir haben Leidenschaft und Charakter gezeigt. Vielleicht ist das ein Neubeginn für das österreichische Eishockey. Meister zu werden ist ein Prozess, es ist niemals das Ende. Es ist eigentlich der Beginn von etwas Neuem. Was den Unterschied ausmacht: Die Spieler arbeiten mehr als NHL-Spieler, sie arbeiten mehr als russische Spieler. Das macht mich wirklich froh, die Jungs sind etwas Besonderes.“
Thomas Koch (im Bild l. mit Doug Lynch), Kapitän EC Red Bull Salzburg:
„In der Overtime ein Finale zu gewinnen, ist ein Gefühl, das man niemals mehr vergessen wird. Nach dem entscheidenden Tor sind die Gefühle frei geworden und jeder hat sich gefreut und ist gesprungen. Auf einmal war kein Stück Müdigkeit mehr da. Linz ist eine Mannschaft mir Charakter, das haben sie bewiesen, als sie Wien nach einem 0:3-Rückstand noch rausgehaut haben. Die Chance Meister zu werden, kriegt man nicht oft im Leben. Das wird in den nächsten Tagen sicher eine ausgelassene Feier geben.“
Reinhard Divis, Torhüter EC Red Bull Salzburg:
„Linz hat alles entgegengesetzt, aber wir haben Moral bewiesen und mit Herz gespielt. Wir wollten das unbedingt beenden. Alle waren sehr konzentriert. Wir haben verdient gewonnen. So viele Cracks spielen viele Jahre ohne etwas zu gewinnen. Man muss diesen Moment einfach genießen.“
Erste Bank Eishockey Liga. 6. Finalspiel.
Black Wings Linz – EC Red Bull Salzburg 3:4 (2:1, 0:1, 1:1) n.V.
Tore: Leahy (4./PP), Purdie (15.), Matthiasson (43.) resp. Duncan (19./PP), Regier (24./PP), Welser (41.), Lynch (83./OT).
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