Faruk Onmaz (c) Ray Demski

... FARUK ONMAZ. Die Kunststücke, die er mit dem Fußball zustande bringt, macht ihm in Österreich keiner nach. Ob sie auch gegen die Weltelite im Freestyle Soccer reichen, erfährt er ab 16. November. Da beginnt in Sao Paulo (Brasilien) das Red Bull Street Style-Weltfinale - und der 18-jährige Pottendorfer ist als Vertreter Österreichs dabei. 

Hat Österreich bei einer Freestyle-Soccer-WM größere Chancen als bei einer Fußball-WM?

Ich hoffe. Allerdings existiert in Österreich noch gar keine Szene für diesen Sport. Bis zum Qualifying Event in Wien kannte ich nur einen einzigen heimischen Freestyler. Gemeinsam zu trainieren, wäre bestimmt lustiger. 

Wie hast du dich für das Red Bull Street Style-Finale vorbereitet? 

Ich habe mir noch mehr Zeit fürs Trainieren genommen: fünf Stunden täglich statt drei wie bisher. Ein Drittel der Zeit übe ich Moves, die ich im Internet oder in Videoclips gesehen habe. In der übrigen Zeit feile ich an Tricks, die ich mir selber ausdenke: Das bringt bei der Jury wertvolle Punkte. 

Worauf freust du dich schon besonders? 

Viele Gleichgesinnte kennen zu lernen, mit denen ich über meine Leidenschaft fachsimpeln kann. 

Dein Ziel für Sao Paulo? 

Ich hoffe, dass ich es unter die besten zehn schaffe.


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