Die ältere Schwester der Dakota ist zwar relativ unbekannt, dennoch leitete die DC-2 das Zeitalter des kommerziellen Passagierfluges ein und setzte in Sachen Geschwindigkeit Meilensteine.
1934 liefen die ersten Ganzmetall-Flugzeuge mit der Bezeichnung DC-2 bei Douglas in Kalifornien vom Band. Auch wenn das Nachfolgemodell, die DC-3 Dakota, die DC-2 sowohl anhand ihrer Bekanntheit, als auch anhand ihrer Produktionszahlen um ein Vielfaches übertrifft, war es die DC-2, die zeigte, dass Passagiere komfortabel, sicher und wirtschaftlich transportiert werden konnten. Dies führte dazu, dass viele Fluggesellschaften von TWA über Lufthansa, KLM LOT und Swissair bis hin zu Japan Air Lines das 14-sitzige Flugzeug einsetzten.
In 90 Stunden von Mildenhall nach Melbourne
Am 20. Oktober 1934 starteten im englischen Mildenhall 20 Flugzeuge zum MacRobertson Luftrennen. Dabei galt es, die 18.000 Kilometer lange Strecke bis Melbourne in Australien so schnell wie möglich zurückzulegen. Unter den Teilnehmern war auch die Uiver, eine DC-2 der KLM. Nach vier Tagen landete die Uiver als zweites Flugzeug in Melbourne und musste sich lediglich der extra für das Rennen gebauten DeHavilland DH88 Comet geschlagen geben.
Rarität der Luftfahrt
Die Besucher der AirPower09 haben die seltene Gelegenheit, eine DC-2 in Aktion zu erleben. In Europa gibt es nur mehr eine einzige flugfähige DC-2. Diese trägt die Farben der legendären Uiver von 1934. Beim Legenden-Rennen ist sie nicht nur das einzige Passagierflugzeug, sondern auch das einzige zweimotorige Flugzeug.
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