Auf der FIVB-Worldtour in Shanghai sind Clemens Doppler und Matthias Mellitzer bereits in der Vorrunde ausgeschieden. Für die beiden Beachvolleyballer ist das kein Grund zur Sorge: Auch im vergangenen Jahr haben sie mäßig begonnen, aber stark abgeschlossen.
Das war kein perfekter Start in die Saison 2011: Was war das Problem?
Wir sind zu verkrampft in das erste Turnier reingegangen, anstatt locker zu bleiben und Spaß an der Freude zu haben! Natürlich ist es alles andere als ein guter Start gewesen, aber jetzt gilt es, aus den gemachten Fehlern zu lernen und diese beim nächsten Turnier nicht zu wiederholen.
Das nächste Turnier findet in knapp zwei Wochen in Prag statt. Was ist bis dahin an Veränderung möglich?
Wir müssen an unserem Spiel gar nichts verändern, sondern nur den unnötigen Stress im Kopf abbauen. Viele Teams haben keinen guten Einstand gehabt. Letztes Jahr haben wir auch nicht gut begonnen, aber dafür sehr gut beendet.
Gibt es noch einen großen Trainingsblock, bevor die Grand-Slams kommen? Oder schraubt ihr das Training zurück?
Es gibt noch zwei, je einwöchige Trainingsblocks. Der eine ist ab kommenden Monatg in Wien und der zweite ist Ende Mai in Rom!
Seid ihr ein Team, das mit Druck gut umgehen kann und dann noch besser spielt?
Ja, das würd ich schon sagen. Wenn man sich letztes Jahr Klagenfurt und die EM anschaut, dann muss ich diese Frage mit JA antworten. Denn in Klagenfurt war es allerhöchste Eisenbahn und mit Platz 5 haben wir eindrucksvoll bewiesen, dass wir dem Druck standhalten können.
Thema Feindbeobachtung: Habt ihr in Shanghai Auffälligkeiten bei der Konkurrenz entdecken können?
Alle Teams sind physisch topfit, haben sich also sehr gut auf diese harte Saison vorbereitet. Man kann aber auch sehen, dass fast alle Teams etwas nervös in diese Saison gestartet sind.
Wie schaut jetzt euer Masterplan für London aus: Welche Platzierungen müsst ihr realistischer Weise erreichen, um 2012 bei den Olympischen Spielen dabei zu sein?
Schwer zu sagen, auf jeden Fall müssen wir bei den 5 Grandslams und der WM in Rom gut dabei sein und bestenfalls Top-10 Ergebnisse einfahren! Unser Ziel ist, unter die Top 20 der Weltrangliste zu kommen.
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