Doppler: Bitte keine Brasilianer

©Erwin Polanc/Red Bull Photofiles ©Erwin Polanc/Red Bull Photofiles

Clemens Doppler und Matthias Mellitzer haben sich für die Zwischenrunde qualifiziert. Im Interview lassen sie die Pool- Spiele Revue passieren und verraten, die sie Familie und Sport unter einen Hut bringen.


Wie habt ihr die Stimmung in Klagenfurt bisher erlebt?
Es ist unser Heimturnier, somit ist es jetzt schon das Beste. Es passt einfach alles hier. Von der Organisation bis hin zum Shuttle und dem Essen. Und die Stimmung ist einfach nur Bombe. Wir haben unsere Fans im Rücken, das pusht zusätzlich.

Welche Erwartungen hattet ihr vor den Pool-Spielen?
Die Erwartungshaltung war klar: Wir mussten das Spiel gegen die Portugiesen gewinnen, damit wir in die Zwischenrunde kommen. Zusätzlich hatten wir mit den zwei amerikanischen Teams zwei verdammt starke Paarungen in der Gruppe, gegen die wir nur überraschen können. Die erste Hürde Maia/Rosas konnten wir nehmen. Dadurch wurde der Druck geringer. Gegen die Nummer 1, Dalhausser/Rogers, haben wir lange gut mitgespielt. Dieses Niveau wollten wir auch am Freitag im letzten Pool-Spiel zeigen. So ist uns die Überraschung gelungen.

Wie zufrieden ist Trainer Marco Solustri mit eurer Leistung?
Eigentlich sehr. Bisher haben wir das erreicht, was wir uns vorgenommen hatten. Er stellt uns perfekt auf die Gegner ein. Und wir versuchen, das bestmöglich umzusetzen. Wie man gegen Gibb/Rosenthal gesehen hat, gelingt es nicht so schlecht.

Gibt es irgendwelche Wünsche für die Zwischenrunde?
Nur keine Brasilianer, da sind wir uns einig. Wir müssen das Niveau einfach mitnehmen, dann können wir in die nächste Runde einziehen. Vielleicht ist das Glück auf unserer Seite und wir bekommen keinen der ganz großen Kaliber.

Als Publikumslieblinge und Heimteam sind die Erwartungen hoch. Was sind eure Ziele?
So weit kommen wie möglich. Die Zwischenrunde wollten wir erreichen, das haben wir geschafft. Nun schauen wir von Spiel zu Spiel - und da zählt nur der Sieg.

Beim Turnier sind Familie und Freunde mit dabei, das ist auf der Worldtour sonst eher selten. Könntet ihr euch daran gewöhnen?
Es ist sehr fein, dass sie da sind. Jedoch müssen sie akzeptieren, dass wir unseren Job machen müssen. Hinzu kommen die vielen Sponsorentermine in dieser Woche. Aber es ist immer wieder schön, ein vertrautes Gesicht zu sehen.

Wer gewinnt das Turnier bei den Damen?
Die Österreicherinnen Montagnolli/Hansel haben das Zeug dazu. Sie haben heuer alle Top Teams schon geschlagen und sind in einer guten Form. Warum sollten sie nicht einen österreichischen Sieg auf der Tour einfahren?

www.beachvolleyball.at
 


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