Dominik Landertinger ist in Russland angekommen und bereitet sich auf seinen ersten Lauf bei der Biathlon-WM in Khanty Mansiysk vor. Zwischendurch bloggt er über und Laufen mit angezogener Handbremse und die billigste Telefonrechnung seines Lebens.
Hallo,
mit Simon Eder, Daniel Mesotitsch, Christoph Sumann und mir befindet sich der erste Teil des ÖSV-Biathlonteams bereits seit Sonntag in Khanty Mansiysk. Während gestern für uns noch lockeres Auslaufen auf dem Programm stand, wurde heute bei erträglichen Temperaturen (cirka -15°C bei leichtem Wind und Sonnenschein) bereits das erste Training auf der teilweise verbreiterten WM-Strecke durchgeführt. Dabei stand das Kennenlernen des Schießstands im Vordergrund.
Die Reise hierher war übrigens sehr angenehm: per Charterflug direkt nach Khanty Mansisk, was bedeutete, dass wir „nur“ fünf Stunden unterwegs waren. Untergebracht sind wir im Seven Hills, ein ganz gutes Hotel direkt neben der Strecke. Übrigens habe ich kurz vor der Abreise noch meine billigste Telefonrechnung bekommen, was darauf zurückzuführen ist, dass ich in letzter Zeit eigentlich nur daheim war :-)
Jetzt muss ich nur mehr gesund bleiben, dann geht es ab. Ihr wisst ja, dass es sich beim Rennen in Sibirien und meine Lieblingsstrecke handelt und mit diesem positiven Gedanken gehe ich in diesen wichtigen sportlichen Lebensabschnitt. Wichtig ist es, bei den vielen Kuppen das Tempo voll mitzunehmen. Den Anstieg vor dem Schießstand muss man mit angezogener Handbremse laufen, sonst kann man das Schießen gleich vergessen. Aufgrund der langen Wettkampfpause bin ich richtig heiß auf die Rennen. Es wird aber nicht einfach sein, ganz vorne mitzumischen, dazu war der bisherige Saisonverlauf einfach zu turbulent.
Ich werde mich wieder bei euch melden
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