ladyshare1 © Red Bull

Brandwagen-Überfall auf den Schulhof des BORG Honauerstraße in Linz: Als Rocker des Tages erwiesen sich gestern die Lokalmatadore von Ladyshare. Hier das Interview.

Der Brandwagen ist unterwegs durch Österreichs Schulhöfe und sucht die kickendsten Bands zwischen Kreideschachtel und Eselsecke: Dabei hat jede Schulband der Republik die Möglichkeit, sich in der Vorrunde für das Bundesfinale von Red Bull Brandwagen Rockt den Schulhof zu qualifizieren. Im BORG Honauerstraße in Linz holten sich gestern Nachmittag Ladyshare den Sieg. Gitarrist Tom gab uns ein Interview:

Hi Thomas, schön, dich zu erreichen. Welches Instrument spielst du bei Ladyshare?
Rhythmusgitarre, am Foto bin ich der im blauen Hemd.

Woher kommt ihr?

Aus Linz, wir gehen hier alle ins BORG.

Welchen Style schickt ihr ins Rennen?
Rock und Pop. U2 und Coldplay gehen als Referenzpunkte durch.

Was werdet ihr mit dem Preisgeld anstellen?
Derweil haben wir mit dem Geld nichts vor, über kurz oder lang wird es aber in Studioaufnahmen und Equipment investiert.

Hattet ihr ein paar Fans im Publikum?

Fans wäre vielleicht zu viel gesagt, aber sicher ein paar Leute, die uns kennen (lacht). Gestern war ja erst unser zweites Konzert.

Wow, und welches war dann euer erstes?
Ein Cover-Contest hier in Linz mit einer geliehenen Sängerin.

Wer war eure härteste Konkurrenz gestern?
Schwer zu sagen, weil alle Bands so unterschiedliche Stile spielten ... aber vom Publikumszuspruch würde ich sagen, die Trackshitaz.

Willst du mal von der Musik leben?
Gerne, wenn sich’s ergibt.

Was wäre dann dein Plan B?
Ich mache im Herbst eine Ausbildung zum Volksschullehrer, aber eigentlich ist das mein Plan A.

Wie hat euch der Brandwagen gefallen?
Den alten hab ich nie gesehen, aber der neue im schwarzen Design ist perfekt, finde ich. Super Sound, total gemütliche Sessel Backstage, gerade genug Platz für eine Band auf seiner Bühne.

Wie kamt ihr auf den Namen Ladyshare? Teilt ihr euch eine Freundin, oder was?

Nein (lacht), wir waren lange auf Namenssuche und mit nichts zufrieden bis wir dann eines Tages in dem Raum, in Linz, in dem wir oft abhängen, ein Graffiti an der Wand entdeckten. Wir deuteten es als „Ladyshare“, obwohl eigentlich „Ladyshave“ dort stand. Das Haus gehört der Oma unseres Drummers, seitdem ist sie irgendwie die Oma von uns allen – unser Ladyshare eben ...

 


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