Mit dem herannahenden Ende der Red Bull Music Academy 2010 werfen wir auf der Suche nach dem beliebtesten Equipment einen Blick in die Studios.
„Ich war Teilnehmer bei der Red Bull Music Academy in Seattle 2005, als ich das erste mal eine Moog benutzte. Als ich das erste mal am Filterknopf drehte, war mir klar, dass ich so ein Teil besitzen muss und er wurde mein erster „echter” Synthesizer. Es ist wunderbar, wie man sich in den endlosen Variationen von Sounds verlieren kann und nicht zu vergessen: der dicke Bass der aus dem Teil kommt. Er klingt wie eine Mischung aus Zukunft und weiter Vergangenheit.“
Ariel Tagar aka Kalbata war Teilnehmer der Red Bull Music Academy 2005 und arbeitet heute im Team.
http://www.myspace.com/kalbata1
Roland SH-101
„Es gibt eine Maschine, die es immer in meinem Studio gegeben hat und das ist der Roland SH-101. Ich liebe das Teil, seit dem ich Aphex Twin damit live in Perugia 1992 sah. Übrigens der beste Rave aller Zeiten! Mir war zwar nicht ganz klar, welche der Sounds aus dem SH-101 kam, aber aus Instinkt hab ich mir einen gekauft. Seit dem gibt es keinen Track von mir, in dem er nicht vorkommt. Fette Bässe oder Drum-Sounds, er gibt mir alles was ich brauch!“
Marco Passarani ist Techno-Produzent aus Italien und der Mann hinter vielen Namen. Er ist im Studio-Team der Academy. Und er liebt Espresso.
http://www.myspace.com/passarani
„Für mich ist das ganz klar der EMU SP12 Drum-Computer. Die 12-Bit Drum-Machine ist ein Klassiker und ist verantwortlich für den klassischen Hip Hop-Sound der 80er. Er ist ein fixer Bestandteil des Nwachukwu-Arsenals und war sogar am Cover meiner Attica Blues-Platte zu sehen.“ „Für mich ist das ganz klar der EMU SP12 Drum-Computer. Die 12-Bit Drum-Machine ist ein Klassiker und ist verantwortlich für den klassischen Hip Hop-Sound der 80er. Er ist ein fixer Bestandteil des Nwachukwu-Arsenals und war sogar am Cover meiner Attica Blues-Platte zu sehen.“
Tony Nwachukwu betreibt heute die CDR-Nights im Plastic People Club und ist Teil des Studio-Teams
http://www.myspace.com/tonynwachukwu
Das Klavier
„Es gibt ein Instrument ohne das ich nicht leben könnte: mein Klavier. Ich komponiere alle meine Songs darauf und liebe den klaren Klang und höre genau, was ich komponiere. Synthesizer können einen da leicht täuschen, weil sie durch ihre vielen verschiedenen Sounds ablenken. Am Klavier hört man am ehrlichsten wie etwas klingt und wenn es dort gut klingt, dann klingt es auf einem digitalen Instrument noch besser.“
Robin Hannibal ist Teil des Studio-Teams und veröffentlicht am 23. März als Quadron ein Album auf Pklug Research.
http://www.myspace.com/robinhannibal
Casio MT 70
„Das Ding klingt eigentlich furchtbar schlecht, aber es kommt in fast allen unseren Songs vor. Verwendet haben wir das Casio nur aus einer Not, weil wir nicht viel Geld hatten und ihn in einem Charity-Shop fanden. Mit der Zeit haben wir es lieben gelernt und herausgefunden, was man machen muss, dass es auch gut klingt. Oder zumindest so gut, wie unsere Platten.“
Joe Goaddard spielt Synthesizer und singt in Hot Chip. Das neue Album "One Life Stand " ist auf Parlaphone erschienen.
www.hotchip.co.uk
Technics 1200 MKII
„Als ich Musik zu hören begann, stand der Technics im Mittelpunkt. Als ich als DJ begann, war der Technics das wichtigste Tool. Für mich ist er die Grundlage der Clubculture. Manche mögen behaupten, ein Plattenspieler kann kein Instrument sein, ich glaube das nicht. Heute lege ich viel mit CDs auf, einfach aus dem Grund, dass es in Südafrika kaum noch Plattengeschäfte gibt, aber nichts kommt an den Sound und das Gefühl von Vinyl am 1200er heran.“
Jullian Gomes ist Teilnehmer der Red Bull Music Academy 2010. Er lebt in Pretoria, Südafrika, produziert und spielt Deephouse.
www.myspace.com/julliangomes
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