Red Bull Upsprings (c) Red Bull Photofiles

14 junge Talente, Kaiserwetter und glückliche Gesichter, wohin man schaute: Der Snowboard-Workshop Red Bull Upsprings wurde zu einem besondern Erlebnis für alle Beteiligten. Hier der Rückblick.

Es ist ein Morgen, wie er in keinem Drehbuch besser geschrieben sein könnte. Die Sonne zeigt sich von ihrer besten Seite und es ist angenehm warm. Auf den Berghängen im Skigebiet Flachauwinkl liegt trotz der frühlingshaften Temperaturen noch immer bis zu 170 Zentimeter feinster Powder. Wer bei diesem Kaiserwetter nicht ans shredden denkt, der ist selber schuld.

Zahlreiche Touristen stellen sich gerade um Liftkarten an, als eine kleine Gruppe im Gänsemarsch Richtung Sessellift trottet. Angeführt wird sie von Skateboarder Mack McKelton und der Snowboard-Olympiasiegerin Nicola Thost, dahinter folgen 14 Kids. Den Abschluss bilden die beiden Snowboard-Pros Werni Stock und Marco Smolla.

Die Truppe zieht ab dem Zeitpunkt ihres Erscheinens jede Menge Aufmerksamkeit auf sich. Besonders im Absolut Park, dem mit einer Distanz von 1,5 Kilometern längsten Funpark Europas: Dort sorgen die Kids und ihre Betreuer nämlich gleich mehrmals für Snowboard-Action vom Feinsten.

Talente treffen Profis. Der Grund für diese vor allem alterstechnisch bunt zusammen gewürfelte Crew ist ein Event der ganz besonderen Art: Red Bull Upsprings. Dieser ermöglichte in der vergangenen Woche 14 talentierten Jungs (7 aus Deutschland, 7 aus Österreich) zwischen 10 und 15 Jahren einen Vorgeschmack darauf, wie das Leben eines professionellen Snowboarders aussieht.

Initiator dieses bereits im Vorjahr durchgeführten Projekts ist die Nicola Thost, die in ihrer aktiven Karriere unter anderem Halfpipe-Gold bei den Olympischen Spielen in Nagano (1998) holte: „Die Kids sollen bei den Red Bull Upsprings eine tolle Zeit erleben. Neben dem Snowboarden wollen wir ihnen spielerisch vermitteln, wie sie ihre Fähigkeiten am besten weiterentwickeln können und was sie in einer zukünftigen Snowboarder-Kariere erwarten wird. Dazu gehören zum Beispiel Themen wie Gesundheit, Karrieremanagement, Zusammenarbeit mit Fotografen, Medien und Sponsoren. Am allerwichtigsten ist aber, daß sie sich die Begeisterung und Motivation für das Snowboarden erhalten.“

Und Spaß hatten sie alle. Dafür sorgte ein abwechslungsreiches Programm, das neben zahlreichen Stunden auf der Piste auch verschiedenste Workshops beinhaltete – vom Verhalten bei Lawinenabgängen bis hin zu Gesprächen mit professionellen Fotografen.

Im Park gaben Nicola Thost, Marco Smolla und Werni Stock ihr Wissen weiter, Mack McKelton ging mit den Jungs mehrmals skaten.

null (c) Red Bull Photofiles
 

Die Bande unter Kontrolle zu halten, war für das Betreuerteam hin und wieder eine toughe Aufgabe: „Wir sind jetzt seit ein paar Tagen hier und haben ein dichtes Programm hinter uns. Die Jungs scheinen aber trotzdem nicht müde zu werden und wollen immer weiterfahren“, erzählte der Österreicher Werni Stock am vorletzten Tag. Marco Smolla fügte hinzu: „Machmal müssen wir sie etwas bremsen. Aber das ist in diesem Alter ganz normal.“

Mack McKelton war neben seinen Skateboard-Lessions auch immer auf der Piste mit dabei: „Mit dem Snoboard fahre ich erst seit gut vier Jahren. Daher gibt´s auch für mich noch einige Dinge zu lernen. Der Vorteil auf Schnee ist, dass ein Sturz wesentlich weniger schmerzhaft ist, als wenn man auf den Asphalt knallt.“

Faszinierend zu beobachten war, dass man schon nach kurzer Zeit große Fortschritte bei allen Workshop-Teilnehmern sehen konnte – auf den Rails, in der Halfpipe und bei den Kicker- und Jiblines.

Auf die Frage, wie ihnen die Tage in Flachauwinkl gefallen hatten, antworteten die Kids unisono: „ Es war einfach perfekt. Wir würden gerne länger hier bleiben.“

Fortsetzung folgt. Dem Organisations-Team rund um Nicola Thost war die Freude nach dem erfolgreichen Event ins Gesicht geschrieben. Nicola Thost: „Ich muss schon sagen, dass ich sehr stolz bin auf die Kids. Es ist schon beeindruckend, was sie in dieser kurzen Zeit on und off snow gelernt haben. Alle hatten in den fünf Tagen einen Mega-Spaß und das ist das Wichtigste.“ Die Erfinderin von Red Bull Upsprings ließ bereits durchblicken, dass es nächstes Jahr eine Fortsetzung geben könnte: „Ich habe schon jetzt 100 neue Ideen im Kopf.“

www.nicolathost.de
 


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