Theo Parrish gilt als einer der Hohepriester des Deephouse. Diesen Samstag philosophiert er über sein Schaffen. Auf Servus TV.
Wer einmal das Vergnügen hatte, Theo Parrish bei einem seiner DJ-Gigs zu erleben, kann sich seiner Aura nicht mehr entziehen. Kein Wunder bei der Hingabe, mit der Parrish Plattenspieler, Mischpult und Effektgeräte bearbeitet. Dem Amerikaner geht es beim Auflegen nicht um den schnellen Effekt. Oft nimmt er sich die ganze Nacht und schickt Tänzer und Zuhörer auf eine scheinbar unendliche Reise durch seine musikalische Welt.
Aufgewachsen in Chicago und Detroit, saugt er das Beste aus den beiden Musikmetroplen auf. Von Stevie Wonder über House, Motown Soul bis Techno: Alles läßt er in seinen DJ-Sets zu einer Kollage verschmelzen.
Die Veröffentlichungen auf seinen Label „Sound Signature“ ziehen einen großen Bogen über alles, was Black Music bedeutet: Soul, House und Techno – alles inspiriert von der Kraft und Freiheit des Jazz. Seine Deephouse-Stücke sind dreckig und rau. Er steht drauf, wenn es in den Rillen knistert.
Im Studio und hinter den Turntables bleibt Theo Parrish ein puristischer Minimalist. Er verweigert sich den meisten neuen Technologien wie Computer oder digitale DJ-Systeme und veröffentlicht seine Musik noch immer ausschließlich auf Vinyl.
Bei der Red Bull Music Academy 2004 in Seattle nahm er auf er Lecture-Couch Platz. Am Samstag, den 28. November 2009, gibt es ab Mitternacht auf Servus TV bei „Talking Music“ eine Zusammenfassung der inspirierenden Lecture. Die ist in voller Länge übrigens auch auf www.redbullmusicacademy.com zu sehen. DJ-Sets und Mixes von Theo Parrish sind auch auf www.redbullmusicacademyradio.com zu finden.
www.servustv.com
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