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Kilian Fischhuber hat in diesem Jahr zum fünften Mal den Kletterweltcup im Bouldern gewonnen, dieser artistischen Spielart des Kletterns, wo nur in Absprunghöhe, dafür aber im maximalen Schwierigkeitsbereich geklettert wird. Der in Niederösterreich geborene Wahl-Tiroler Fischhuber ist damit in dieser Sportart so erfolgreich, wie es kein Athlet vor ihm war. Im Film "Climbing Elements" begegnen wir dem Kletterer Fischhuber fernab der Wettkampfbühne bei drei ganz unterschiedlichen Kletterprojekten am Fels.

In der riesigen und zum Teil noch unentdeckten Felslandschaft der südafrikanischen Rocklands versucht er sich an den schwierigsten Boulderproblemen. Im Zillertal kämpft er mit einer 20 Meter hohen, stark überhängenden Route, die sich bisher allen Durchsteigungsversuchen widersetzt hat. Schließlich begibt er sich in für ihn ganz neues Terrain und versucht sich an der 350 Meter langen Route "Des Kaisers neue Kleider" am Fleischbankpfeiler im Wildern Kaiser, die als eine der schwersten alpinen Sportkletterrouten der Welt gilt. Noch nie hatte er sich in eine so große Wand begeben, so Fischhuber, nach seinen Worten eine "absolute Grenzerfahrung".

"Climbing Elements" zeigt einen der besten und vielseitigsten Kletterer der Welt bei seinen immer neuen Versuchen, die Möglichkeiten gegen die Schwerkraft auszureizen. Der Film führt am Beispiel eines herausragenden Athleten vor Augen, wie sich das Klettern im Zeitalter des Professionalismus zu einer artistischen Disziplin entwickelt hat. Der Film gibt aber auch Einblick in die private Welt des Kilian Fischhuber. Er führt das Lebensgefühl der Kletterer-Szene vor Augen und zeigt, wie sehr dieses durch gemeinsames und intensives Naturerleben und Entdeckerfreude mit bestimmt ist. Die Vielseitigkeit seines Sports und den Gemeinschaftsgeist beim Klettern darzustellen sei ihm für den Film ein Anliegen gewesen, so der Ausnahmekletterer Kilian Fischhuber.

Am 28. und 29. 10. wird "Climbing Elements" im Innsbrucker Leo-Kino gezeigt. Beginnzeit ist jeweils um 21:45 Uhr.


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