Doppler.jpg (c) Red Bull Photofiles

Clemens Doppler lässt in seinem Blog die letzten zwei Wochen Revue passieren: Er erklärt, warum ein einziges Spiel so viel entscheiden kann und, dass Matthias Mellitzer und er gegen die letzten zwei Turniersieger gespielt haben.

Hallo!

Wenn man sich das Klagenfurt Ergebnis anschaut, ist der 17. Platz nicht berauschend. Aber es ist genau ein Spiel - gewinnst du es, bist auf den neunten Rang - verlierst es, bist auf Platz 17. Natürlich will jeder so lange wie möglich dabei sein. Wir haben am Donnerstag zwei sehr gute Teams geschlagen und am Freitag gegen zwei Teams verloren. Gegen den späteren Turniersieger 2:1 zu verlieren geht in Ordnung - ist ja nicht irgendwer gewesen, sonder Ricardo/Cunha. Bis auf den ersten Satz haben wir gut gespielt. Auch wenn man sich den Saisonverlauf ansieht, ist der Rang 17 okay.

Bei der EM in Kristiansand haben wir die ersten zwei Gruppenspiele nicht gut absolviert. Brink/Reckermann, die neuen Europameister, muss man im Augenblick über uns stellen. Sie waren in Kärnten im Finale und sind die Nummer 3 der Welt. Die Holländer kannten wir nicht - so tut man sich unglaublich schwer. Das Team hat dann die EM auf den neunten Platz beendet. Danach gab es eine offene Aussprache zwischen Melle und mir. Das Gespräch war unglaublich gut und hat uns sicher einiges gebracht.

Im dritten Spiel gegen die Türkei mussten wir mit +9 gewinnen. Das türkische Team ist kein schlechtes und mit +10 sind wir eine Runde weiter gekommen. Gegen den Laciga haben wir in der Vorwoche gewonnen - dieses Mal hatte er mehr Glück. Die letzten zwei Bälle waren zwei Aufschläge mit dem Netzband. Das Gefühl danach war ein Gutes. Wenn wir öfters so spielen, gewinnen mir mehr als wir verlieren. Es ist zwar wieder ein Platz 17 und hätten wir die zwei Netzroller auf unserer Seite gehabt, hätte es das Österreicher Duell gegen Horst/Müller gegeben.

Nun geht die World-Tour mit zwei Turnieren weiter. Kommende Woche sind wir in Finnland und im Anschluss ist das letzte Turnier Holland. Beide Male sind wir in der Quali und wollen die Saison positiv abschließen.

Dann werden wir drei Wochen pausieren. Im Anschluss bereiten sich die österreichischen Teams auf den Continental Cup vor, welcher auch ein Weg zu den Olympischen Spielen sein kann. Die Spieler werden zwischen alle Teams ermittelt und die Besten zwei Teams kämpfen auf Teneriffa um die Ehre Österreichs.

Ich melde mich wieder,
Clemens
 


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