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Nik Berger meldet sich als Experte und Urgestein des österreichischen Beachvolleyballs zu Wort. Der Europameister von 2003 nimmt zum Start des Grand Slams in Klagenfurt die Teams unter die Lupe und gibt seine Medaillen-Tipps bekannt.


Die Herren-Teams:

Alison/Emanuel (BRA):
Die Brasilianer sind die Nummer 1 der Welt. Alison ist sehr stark und er ist eigentlich der Unterschied zu allen anderen Teams. Emanuel ist für den 25 jährigen die perfekte Führungsperson. Die zwei sollte man im Finale erwarten.

Rogers/Dalhausser (USA):
Sie haben nicht nur die Weltranglistenführung verloren, sondern auch ihr Image als Unbesiegbare. Die Teams haben gemerkt, dass man sie mitunter schlagen kann. Trotzdem zählen die Amis zu den besten Teams und sind jederzeit fürs Finale gut. Würden die Olympiasieger von 2008 das Turnier gewinnen, wäre es der dritte Erfolg in Folge.

Brink/Reckermann (GER):
Sie sind aktuell die Nummer 3 der Welt. Julius und Jonas waren 2009 Weltmeister, mit ihnen muss man immer rechnen. Das deutsche Team kann auf der Tour jedes Team schlagen. Heuer ist es ihnen noch nicht alles aufgegangen, aber im Finale wären sie keine Überraschung. Eine Top-Platzierung der beiden ist eigentlich fix.

Prudel/Fljalek (POL):
Die Nummer 4 der Weltrangliste wird vom Trainer der Schwaiger Sisters, Martin Olejnak, gecoacht. Bei der WM wurden sie fünfte, in Norwegen und beim Heimatturnier in Polen gewannen sie Silber. Sie können jederzeit überraschen.


Die Damen-Teams:

Juliana/Larissa (BRA):
Die unumstrittene Nummer 1 aus Brasilien. Wenn man den Saisonverlauf hernimmt, sind sie eine Bank fürs Finale. Auch weil die anderen Teams zu sehr schwanken. Bei der WM sicherten sich Larissa und Juliana die Goldmedaille. Sie könnten wie Rogers/Dalhauser das Turnier in Kärnten zum dritten mal in Serie gewinnen.

Walsh/May-Treaner (USA):
Nach zwei Kindern und einem Achilessehnenriss sind die Amerikanerinnen noch nicht dort, wo sie hin gehören. Nach 2007 kommen sie das erste Mal wieder gemeinsam an den Wörthersee. Bei der WM sicherte sich das erfolgreichste Beachvolleyball-Damenteam die Silbermedaille gegen ihre Konkurrentinnen aus Brasilien.

Kessy/Ross (USA):
Der Sieg in Stabanker, zwei Silbermedaillen und noch drei Bronzemedaillen - das ist die Ausbeute von Jennifer und April auf der heurigen Tour. Wer die zwei nicht auf der Rechnung hat, ist selbst schuld.

Cicolari/Menegatti (ITA):
Sie sind die Rockies des Jahres. In Polen wurden sie zweite und in Gstaad sicherten sich das italenische Duo die Bronzemedaille. Sie werden um die Finalplätze mitspielen.

Schwaiger/Schwaiger (AUT):
Am Anfang der Saison verlief alles wie im Bilderbuch. Konstant unter den Top 10 und zweimal am Podest. Dann fielen die beiden in ein Loch. Klagenfurt ist der ideale Ort, um an die Erfolge anzuknüpfen

Montagnolli/Hansel (AUT):
Die Monti ist in beim Grand Slam am Wörthersee immer ein heißes Eisen. Sie war es, die Hannes Jagerhofer nackt um den Stephansdom laufen lies. Gemeinsam mit der Babsi war sie 2009 und 2010 vierte. Auch heuer können sie wieder überraschen.
 


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