Was macht man in einem acht Meter hohen, drei Kilometer langen Abwasserkanal? Skaten! Vier Unerschrockene zogen aus, um die Wiener Unterwelt zu erobern. Die Mission war klar: Finde den außergewöhnlichsten Spot, den du dir vorstellen kannst, verschaffe dir Zutritt und fahre eine Session. Red Bull Access All Areas begab sich auf die Spuren des Dritten Mannes, um neun Stockwerke unter der Erde den perfekten Spot zu finden. Eine Full Pipe! Roman Hackl, Jürgen Horrwarth, Roman Astleitner und Oliver Gordon trauten ihren Augen nicht. Tief unter der Erde schlummerte sie und wartetet nur darauf, aus dem Schlaf gerissen zu werden. Die Walls waren ideal, als hätte der Ingenieur die Röhre eigens fürs Skaten entworfen. Nachdem für das nötige Licht gesorgt war konnte es auch schon losgehen. Roman überzeugte mit soliden Transition Skills, Asti machte Höhe, Oliver spielte seine technischen Tricks aus und Jürgen floatete durch die Rundungen. Der erste Spot erlaubte den Jungs die Pipe voll auszufahren. Vor den ungläubigen Blicken der Grubenarbeiter nutzten sie die perfekte Transition, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Einzig Jürgen, der extra aus Deutschland angereist war, musste bei einem Sturz feststellen wie umbarmherzig die Wiener Unterwelt sein kann ? er nahm sich erst einmal eine Auszeit. Ein Nebenschacht diente als weiterer Spot und musste schließlich als Coping herhalten. Angesichts solch vollkommener Skatespots in seiner Heimatstadt schlug Roman?s Skater Herz höher und er legte mit ?flips to fakie? über ?blunts? bis hin zu ?bigspins? einiges vor. Aber auch die anderen Protagonisten packten ihre Fähigkeiten aus. Oliver setzte ?pop shovits? und ?flips to 5-O? in die Röhre, während Asti mit unglaublich viel Speed ?tailslides? und ?transfers? zeigte. Wo morgen 110.000 Kubikmeter Wasser fließen werden, wurde heute geskatet. Das nasse Element wird alle Spuren der einmaligen Session verwischen und nur ein paar Zeugen können sagen: Wir haben die Wiener Unterwelt bezwungen!
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