Anna F © Pallas Film GmbH

 

Auf den Bühnen Europas ist Anna F souverän, doch wie lief der erste Filmdreh für die Musikerin? Im Interview erzählt sie von ihren Erfahrungen am Set von „Invasion".

Anna, du hast gerade deinen ersten Filmdreh hinter dir. Um welchen Film handelt es sich da?
Der Film heißt Invasion und Regisseur ist Dito Tsintsadze. Es ist kein Kommerz-Streifen, sondern eine Arthouse-Produktion und ein Film mit sehr schwarzem Humor. Hauptdarsteller ist Burghart Klaßner, der zum Beispiel in „Das weiße Band“ mitgespielt hat.
 
Was darfst du vom Film verraten?
Es gibt nur sechs Darsteller. Klaußner ist ein alter Mann, dessen Frau verstorben ist und er wird im Laufe des Films von allen möglichen Menschen besucht, die er zum Teil gar nicht kennt. Sie sind unbekannte Verwandte seiner toten Frau und am Anfang ist noch alles gut, doch irgendwann kippt es...
 
Und deine Rolle?
Ich bin eine junge, osteuropäische Frau, die auch bei dem alten Herren einzieht. Anfangs sehr zurückhaltend, doch dann gegen Ende kommt auch eine andere Seite heraus.
 
Wie ist es überhaupt dazu gekommen, dass du jetzt auch Filmschauspielerin bist?
Tsintsadze hat ein Video von mir gesehen und mich darauf zum Casting geladen. Er will immer einen Mix aus Profi- und Laienschauspielern am Set haben und nach ein paar Runden war ich dabei. Er wollte von mir, dass ich nicht viel spiele, sondern vor der Kamera einfach ich bin.
 
Du hast ja von Werbeshootings und Videodrehs schon Kameraerfahrung, wie war es dann, am Filmset zu stehen?
Das kann man überhaupt nicht vergleichen! Für mich war es heftig, weil ich nicht gewusst hab, wie ich mich vorbereiten soll. Also hab ich einfach gar nix gemacht und bin hin. Andere hatten Coaches usw. dabei, ich bin einfach rein in die Sache. Dabei hat mir Burghart Klaßner als Profi extrem viel geholfen, es war super mit ihm zu spielen.
 
Bist du mit deiner Performance zufrieden?
Ehrlich gesagt: ich hab das Material noch gar nicht gesehen! Ein bissl fürchte ich mich schon davor, weil das extrem ungewohnt sein wird, sich selber auf der Leinwand zu sehen und hören. Ich bin schon extrem gespannt, aber auch stolz auf mich, weil es mich in vielen Situationen viel Mut gekostet hat.
 
Wann kommt der Film in die Kinos?
Ich glaub Anfang 2012 in Deutschland und Österreich.

 


Kommentare

    Einen Kommentar hinzufügen

    * Alle Felder müssen ausgefüllt werden
    Maximal 2000 Zeichen: :
    Gib den Code ein und klicke dann auf "Kommentar posten".

    Artikel Details