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152 Sportler, 31 Teams, 16 Nationen und ein Nullpunkt - Thalgau war dieses Wochenende erstmals Schauplatz der Parachute World Cup Series. Beim fünften Bewerb der sechsteiligen Weltcupserie versuchten die Springer in acht Durchgängen den nur zwei Zentimeter großen Nullpunkt zu treffen.

Für die Amateurteams HSV Red Bull Salzburg und Red Bull Skydive Team mit Platz 8 und 15 nicht nur sportlich ein Riesenerfolg. Mit Marcel Hirscher und Hannes Arch sorgten zwei österreichische Spitzenathleten für zusätzliche Unterhaltung.

„Mit den Profiteams mitzuhalten ist für uns als Amateurteam immer wieder ein sensationeller Erfolg“, ist Hans Huemer vom veranstaltenden HSV Red Bull Salzburg mit der Leistung seiner Truppe vollends zufrieden.

„Mit den Profiteams mitzuhalten ist für uns als Amateurteam immer wieder ein sensationeller Erfolg“, ist Hans Huemer vom veranstaltenden HSV Red Bull Salzburg mit der Leistung seiner Truppe vollends zufrieden. Und auch damit, dass die Startlisten bereits seit Wochen restlos ausgebucht waren. Im Tandem mit Michael Löberbauer, dem Gewinner der Lake Jump Challenge 2010, stürzte sich Salzburgs Aushängeschild im Skirennlauf Marcel Hirscher am Sonntag aus dem Flieger. Nach einer kurzen, fachmännischen Instruktion, ging es für den Wintersportler im Sturzflug in Richtung Thalgau.

Zwei Flugzeuge vom Typ Pilatus Porter PC 6 des österreichischen Bundesheeres und der Flying Bulls waren permanent im Einsatz und transportierten die Springer auf die Ausstiegshöhe von 1.000 m über Thalgau. Alle vier Minuten konnte somit ein Team, bestehend aus fünf Mitgliedern, in die Luft gebracht werden. Jeder Sprung der acht Durchgänge zählte für das Gesamtklassement. Insgesamt wurden an den drei Bewerbstagen 1216 Sprünge ausgeführt, mehr als 10.000 begeisterte Besucher beobachteten das Spektakel!

Wie knapp es bei Weltcupspringen zugeht, demonstrierten die Erstplatzierten: Domen Vodisek (SLO) kam nach insgesamt acht Landungen auf nur fünf Zentimeter Abweichung, ebenso der Zweitplatzierte, nur einen Zentimeter mehr hatte der dritte Mann am Podium aufzuweisen. Bestplatzierter Österreicher mit zwei Nullsprüngen und einem Total von zwölf Zentimetern Abweichung wurde Paul Steiner vom Red Bull Skydive Team. Mit drei Nullsprüngen und Platz fünf, konnte Angelika Huhs vom 1. KFSC Kärnten bei den Damen überzeugen. Der Österreicher Michael Grossegger verpasste das Podest bei den Junioren um nur einen Zentimeter.

Für atemraubende Minuten sorgte Air-Race-Pilot Hannes Arch mit einer eindrucksvollen Flugshow am Samstag. Tausende Schaulustige beobachteten den diesjährigen Vizeweltmeister dabei, wie er sämtliche Gesetze der Schwerkraft und des Fliegens außer Kraft setzte. Ebenfalls vor Ort und bei einer Autogrammstunde anzutreffen waren Fränky Schiemer und Jakob Jantscher, die beiden Fußballprofis des FC Red Bull Salzburgs.

Die Serie, bestehend aus sechs Bewerben fordert höchste Präzision im Fallschirm-Zielsprungsport. Aus einer Absprunghöhe von 1.000 m über Grund muss ein Zielpunkt von nur zwei Zentimeter Durchmesser getroffen werden. Jede Abweichung zu diesem „Nullpunkt“ wird elektronisch in Zentimeter gemessen. Derjenige, der nach acht Sprüngen die wenigsten Zentimeter aufweist, ist Sieger. Die Sieger wurden in der Mannschaft, in der Einzelwertung Herren, Damen, Junioren und Master ermittelt.

Alle Ergebnisse unter: www.hsv-redbull.at
 


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